Erle-Allergie

Erle Allergie: Symptome und Tipps für Allergiker mit Pollenallergie gegen die Erle

Menschen mit einer Erlenpollen Allergie müssen schon Früh im Jahr mit Beschwerden rechnen, die Erle gehört zu den sogenannten Frühblühern. Die Winter in Deutschland werden immer Milder und man muss immer früher mit einer Belastung durch die Pollen der Erle rechnen. Oft werden die Pollen schon im Januar von den Bäumen geweht und Belasten unsere Umgebung.


Die Erle ist ein Baum oder Strauch der zur Familie der Birkengewächse zählt und kommt Weltweit mit ca. 35 unterschiedlichen Arten vor. erleallergieDie Erle wächst gut an Gewässerrändern oder in Feuchtgebieten, Sie wird dort oft als Uferbefestigung gepflanzt und gilt daher als ökologisch wertvoll, da sie das unterspülen des Ufers verhindert. Die Erle befruchtet sich selber über die Pollen welche über die Luft bzw. dem Wind verteilt werden.

Die Erle gehört zu den Frühblühern und blüht nach milden Wintern oft schon ab mitte Januar und verbreitet seine Pollen über den Wind. Allergiker müssen ab diesen Monaten mit verstärktem Pollenflug der Erle rechnen. Die Hauptblütezeit ist normalerweise von Februar bis in den April. Mehr Informationen zu Pollenflugzeiten der Erle und anderen Pollen findet man in unserem Pollenflug-Kalender.

Symptome bei einer Allergie gegen Erlenpollen

Die Erle verursacht zumeist die gleichen Symptome wie alle anderen Pollen, die Allergiepotenz ist relativ hoch.

  • Laufen der Nase, Schnupfen
  • Niesen und Jucken sowie anschwellen der Nasenschleimhäute
  • Reizung der Atemwege, Husten bis hin zu allergischem Asthma
  • Jucken und brennen der Augen
  • Hautrötungen und Pusteln

Wer diese Symptome bei sich feststellt sollte einen Arzt aufsuchen, der dann gezielt prüfen kann gegen welche Pollen man allergisch ist. Gerade im Frühling sind sehr viele Pollen unterwegs und man kann die Reaktion oft nicht ohne einen Allergietest, einer bestimmten Pflanze zuweisen. Mit einem Allergietest auf Erlenpollen kann der Arzt feststellen ob man tatsächlich gegen die Erle allergisch reagiert oder ob andere Pollenallergien vorliegen.

Kreuzallergien zur Erle

Allergiker mit einer Haselpllenallergie oder Birkenpollenallergie sind bsonders gefährdet auch auf Erlenpollen zu reagieren, genauso wie andersrum besteht zu diesen Pollen eine Kreuzallergie. Aber auch zu Nüssen und Früchten wie zb. Apfel, Birne oder Pflaume sind Kreuzallergien bekannt.

Therapie bei einer Pollenallergie gegen Erle

Hat der Arzt durch den Allergietest festgestellt das man unter einer Erle Allergie leidet, können Maßnahmen getroffen werden um die Beschwerden zu lindern. Zumeist werden dann Medikamente in Form von Tropfen oder Tabletten (Antiallergika) vom Arzt verschrieben. Evetentuell ist auch eine Hyposensibilisierung möglich bei welcher der Körper langsam an das Allergen gewöhnt wird und somit Immun gegen die Erlen-Pollen wird. Diese Therapie zieht sich allerdings über einen längeren Zeitraum hin und hat nicht bei jedem Allergiker erfolg, welche Maßnahmen geeignet sind sollte ein Allergologe entscheiden.

Produkte für Pollenallergiker mit einer Allergie gegen Erlenpollen

Wer unter den Symptomen einer Pollenallergie gegen die Erle leidet kann einiges tun um sich vor dem Kontakt mit den Pollen zu schützen. Die Symptome werden zumeist mit Anitallergika behandelt welche man auch Rezeptfrei in der Apotheke oder online bekommt. Man sollte aber immer einen Arzt konsultieren bevor man zu Medikamenten greift.

Gegen die Pollen der Erle kann man sich aber auch mit einem Pollenschutzgitter schützen, das Pollenschutzvlies verhindert das eindringen der Erle Pollen in die Wohnung. Ein Luftreiniger kann zusätzlich die Pollen aus der Luft filtern und ein Staubsauger mit einem Hepafilter hilft dabei den Teppich und die Polster von den Erlenpollen zu befreien.

Bei Spaziergängen kann man sich mit Nasenfiltern oder Atemschutzmasken vor den Erle-Pollen schützen. Diese filtern die Pollen direkt aus der Atemluft. Das ist evt. gewöhnungsbedürftig erfüllt aber seinen Zweck und man bleibt Beschwerdefrei.