Tipps und Info´s zur Hühnereiweiß Allergie und deren Symptomen

Tipps und Info´s zur Hühnereiweißallergie und deren Symptomen

Eine Hühner-Eiweiß-Allergie tritt bevorzugt im Säuglings- und Kindesalter auf. Diese frühkindlichen Allergien bestehen in der Regel ein bis zwei Jahre und „wachsen sich danach aus“. Im Erwachsenenalter sind Hühnerei-Allergien selten.


Folgende Beschwerden können bei einer Hühnereiweiß-Allergie auftreten, Durchfall, Übelkeit sowie Nesselsucht oder Neurodermitis-Schübe.  Die Schwere der Symptome reicht von leichten Unwohlsein bis hin zu einem anaphylaktischen Schock.

Hühnereiweiß kommt in sehr vielen Produkten vor wie zb. Backmischungen, Kindernahrung, Soßenpulvern, Backmitteln und Backzusätzen, selbst bei Impfstoffen wird als Grundlage oft Hühnerei verwendet. Das Allergen versteckt sich also überall in unserem Alltag. Wer also davon betroffen ist sollte ganz besonders auf die Inhaltsstoffe achten und auch bei Impfungen gezielt den Arzt fragen ob diese Stoffe enthalten sind. Warum Hühnerei bei Impfstoffen ? Impfstoffe werden häufig mit Hilfe von Hühnereiern hergestellt. Lebende Krankheitserreger werden in ein befruchtetes Ei gespritzt. Unter Wärmezufuhr wird es mehrere Wochen bebrütet um den Impfstoff herzustellen.

Es gibt aber auch allergiefreie Alternativen bei den Impfstoffen einfach beim Arzt nachfragen, leider werden diese nicht immer von den Krankenkassen übernommen.

  • Masern-Mumps-Röteln-Impfung: Diese Impfung gilt inzwischen als unproblematisch. In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass mit den heutigen Masern-Mumps-Röteln-Impfstoffen bei Hühnereiweißallergikern kein höheres Impfrisiko besteht als bei Nicht-Allergikern. Für schwere Hühnereiweißallergiker mit Sofortreaktionen wird von einigen Autoren sicherheitshalber eine Nachbeobachtungszeit von 30-90 Minuten empfohlen, vor allem wenn gleichzeitig ein Asthma bronchiale besteht.
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  • Grippe-Impfung: Grippeimpfstoffe enthalten noch geringe Restmengen an Hühnereiweiß, sodass bei Hühnereiweißallergikern vom Soforttyp die Indikation streng zu stellen ist. Soll dennoch geimpft werden, muss dies unter sorgfältiger Überwachung geschehen.

 

Erklärung Hühnereiweiß Allergie

Eiweiß (Protein) ist der Oberbegriff für eine Nährstoffgruppe die in Eiern, aber auch in anderen Nahrungsmitteln tierischer und pflanzlicher Herkunft enthalten ist. In seiner Beschaffenheit ist das Eiweiß der einzelnen Nahrungsmittel jedoch sehr unterschiedlich. Die vom Immunsystem gebildeten Antikörper, die mit für die allergische Reaktion verantwortlich sind, werden immer nur gegen einen ganz speziellen Auslöser gebildet. Somit gibt es keine allgemeine “Eiweiß-Allergie”, sondern nur eine Hühnereiweiß-Allergie, Kuhmilcheiweiß-Allergie etc.

Oftmals kommt es bei der Hühnereiweißallergie zu Begriffsverwechslungen. Im Folgenden wird der weiße (klare) Teil des Hühnereis als Eiklar und das Gelbe als Eidotter bezeichnet. Der Begriff Eiweiß wird gezielt vermieden, da der Laie oftmals bei einer Hühnereiweiß-Allergie meint, es dürfte generell kein Eiweiß mehr verzehrt werden.

Neben dem Frühstücks-, Rühr- und Spiegelei werden Eier vielfach in der eigenen Küche zur Verarbeitung von Lebensmitteln eingesetzt. Pfannkuchen, Panaden, Cremespeisen und Kuchen sind ohne die Zutat Ei kaum denkbar. Dies hat auch die Lebensmittelindustrie für sich entdeckt und setzt Eier in einer Vielzahl von Lebensmitteln des täglichen Bedarfs ein. Als Binde-, Lockerungs- oder Dickungsmittel nehmen wir, mehr oder weniger unbewusst, Eier jeden Tag zu uns.

Der eindeutige Nachweis einer Hühnereiweiß-Allergie wird durch einen Allergologen mittels verschiedener Haut-/Blutuntersuchungen (Prick, IgE) und diätetischer Verfahren erbracht. In Einzelfällen muss eine Provokation ergänzend durchgeführt werden. Auszug aus Daab.de

Ei Ersatzstoffe

Unser Favorit Es gibt verschiedene Rezepte um Ei in den Nahrungsmitteln zu ersetzen.
Einfach mal testen das klappt mit den meisten Rezepten ganz normal, wir benutzen meisten ein kommerzielles Produkt aber es geht auch mit Sojamehl. Was am besten funktioniert hängt vom Rezept ab. Bei Waffeln verwenden wir zb. Sojamehl, bei Fertigbackmischungen „das klappt auch ;-)“ verwenden wir meist eines der kommerziellen Produkte.

Pro Ei verwendet man 1 Esslöffel Sojamehl mit 2 Es. Wasser.

 

 

Als Ei Ersatz eignen sich folgende Produkte:

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