Tomatenallergie

Die Tomatenallergie und Ihre Symptome

Eine Tomatenallergie macht sich zumeist mit Bläschen, Pusteln und Jucken im Mund oder Rachen bemerkbar. Bei einer allergischen Reaktion auf Tomaten können auch Hautreaktionen auftreten, die akuten Symptome einer Tomatenallergie treten zumeist im Mundraum auf. Eine Allergie gegen Tomaten entwickelt sich wie fast alle anderen Lebensmittelallergien auch, erst mit der Zeit und die Reaktionen machen sich erst nach mehrmaligen Kontakt mit dem Allergen bemerkbar. Wer bereits für die Allergene in den Tomaten sensibilisiert ist kann auch sofort reagieren.


tomatenallergieDie Tomate kommt ursprünglich aus Südamerika und wird erst seit Anfang des 19 Jahrhunderts in Deutschland angebaut. Das Nachtschattengewächs ist mit Paprika und Kartoffeln verwandt, Sie wird zumeist in Saucen und Suppen verarbeitet. Der sogenannte Paradiesapfel wird aber auch in Salaten und als Gemüse zubereitet. Die Italiener nannten die Tomate auch Liebesapfel (Pomodoro) welcher dort schon seit dem 17 Jahrhundert in Speisen verarbeitet wird.

Wie bei allen Lebensmittel Allergien reagiert unser Immunsystem bei einer Tomatenallergie, fälschlicherweise auf die Allergene welche als Angreifer bzw. Krankheitserreger erkannt werden und es kann zu heftigen Reaktionen kommen. bei den meisten Menschen die auf Tomaten regieren besteht eine Histaminintoleranz, Tomaten enthalten relativ viel Histamin welches dann nicht von Magen und Darm verarbeitet werden kann. Es handelt sich also in dem Fall nicht um eine Tomatenallergie sondern um eine Histamin Intoleranz bzw. Unverträglichkeit.

Die Tomate und Kreuzallergien

Allergiker die bereits an einer Allergie leiden könne durch diese auch auf die Tomate sensibilisiert sein, die Kreuzallergien sind allerdings recht selten. Eine Reaktion kann bei Birkenpollen oder Gräserpollen auftreten, auch Allergiker mit einer Allergie gegen verschiedene Früchte können auf Tomaten reagieren. Eine Reaktion auf die Pollen der Tomate ist bisher nicht bekannt. Eine Kreuzallergie tritt zumeist nur beim verzehr der rohen Früchte auf in gekochtem zustand ist eine Reaktion sehr selten.

Symptome bei einer Tomatenallergie oder Intoleranz

Die Tomate kann unterschiedliche Reaktionen auslösen welche entweder einer Allergie oder einer Intoleranz ähneln.

  • Magenschmerzen, Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen
  • Chronische Gastritis
  • Hautentzündungen, Juckreiz der Haut, Hautjucken
  • Ekzeme, Hautausschlag, Hautreizungen, Hautrötungen
  • allergischer Schnupfen, Jucken der Nase
  • Laufende Nase, Naselaufen, Dauerschnupfen
  • Bei einer Intoleranz auch Herzrasen oder Herz-Kreislauf Probleme sowie Kopfschmerzen und  Migräne

Wer diese Symptome nach dem Verzehr von Tomaten bei sich bemerkt sollte einen Arzt aufsuchen um einen Allergietest durchführen zu lassen. Zumeist wird bei einer Tomaten Allergie der Pricktest eingesetzt, es kann aber auch ein IgE test durchgeführt werden. Bei einer Lebenmittelallergie gegen Tomaten kann auch ein Provokationstest durchgeführt werden bei dem eine direkte allergische Reaktion provoziert wird. Nur ein Arzt kann feststellen ob es sich um eine allergische Reaktion oder eine Intoleranz handelt.

Ich habe eine Allergie gegen Tomaten und jetzt ?

Am besten lässt sich eine Allergische Reaktion auf Tomaten vermeiden indem man keine Tomaten isst, auch Kreuzreaktionen lassen sich vermeiden wenn der Arzt die Ursachen festgestellt hat und den Auslöser kennt. Bei der Tomatenallergie muss man in der Regel keine spezielle Diät machen, es sei denn man leidet an einer Intoleranz.

Menschen mit einer Tomaten Intoleranz sollten auf jeden Fall auf Nahrungsmittel verzichten, die von Mikroorganismen produziert wurden (gereifte Käse, Sauerkraut, Hartkäse, Bier, Rotwein, Rohwurst, etc.). Allergische Reaktionen ruft außerdem der Konsum von Erdbeeren, Nüssen, Spinat und Zitrusfrüchten (Orangen, Zitronen) hervor. Die Nahrungsmittel enthalten ebenfalls Histamin und können ähnliche Reaktionen wie bei einer Tomate auslösen. Am besten lässt man sich dann bei einem Arzt einen speziellen Diätplan erstellen bei dem diese Stoffe vermieden werden.