Winterallergie

Winterallergie, welche Allergien treten im Winter auf ?

In der kalten Jahreszeit treten die sogenannten Winterallergien besonders häufig auf, die bekannteste Winterallgie ist sicherlich die Milbenallergie. Es gibt aber auch andere Allergien welche im Winter besonders häufig vorkommen. Allergien treten in Deutschland generell immer häufiger auf, man geht davon aus das mittlerweile jeder dritte Bürger in Deutschland an mindestens einer Allergie leidet.

Winterallergie

Auch wenn die Pollenflugzeit fast überall vorbei ist treten im Winter vermehrt Allergien auf. Die warme Heizungsluft und die Kälte draußen ist für viele Allergiker sehr schlecht, da der ständige Temperaturwechsel die Symptome verstärken kann. Aber auch Weihnachtsgebäck, Glühwein und Duftkerzen können Allergien im Winter hervorrufen. Gerade die Milbenallergie ist eine typische Winterallergie. Zudem lassen sich die Symptome einer Erkältung nur schwer von denen einer Winterallergie unterscheiden.

Welche Winterallergien gibt es ?

Einige Allergien treten verstärkt im Winter auf, gerade wenn man aufgrund der kühlen Temperaturen nicht mehr so oft die eigenen 4 Wände verlässt. Man hält sich mehr in der warmen Wohnung auf wo die oft trockene Heizungsluft verschiedene Allergien im Winter begünstigt. Der Winter ist aber auch die Jahreszeit in der viele Weihnachtsfeiern stattfinden und man gemütlich über den Weihnachtsmarkt spaziert. Überall findet man leckere Spezialitäten wie Lebkuchen oder Glühwein welche man nur im Winter genießt. Aber auch die Kälte selber kann Allergien auslösen. Die häufigsten Allergien im Winter sind:

  • Milbenallergie
  • Lebensmittelallergien, Duftstoffallergie
  • Kontaktallergien
  • Kälteallergie

Gerade bei einer typischen Winterallergie können Symptome auftreten welche denen einer Erkältung ähneln und nicht jeder vermutet hinter einem Schnupfen im Winter eine allergische Reaktion. Wer über einen längeren Zeitraum Symptome wie Schnupfen, Husten oder sogar Hautausschläge bemerkt sollte sich evt. auch mal auf Allergien testen lassen.

Eine der häufigsten Winterallergien ist die Milbenallergie

Durch die warme Heizungsluft verteilt sich der Kot von der Milbe sehr schnell im ganzen Wohnraum, dass blöde daran ist, dass die Symptome ähnlich wie bei einer herkömmlichen Erkältung sind. Juckende Augen und triefende Nase sind die Ursachen Nummer eins. Wenn man solche Symptome im Winter bemerkt, sollte man einen Test für Allergien bei seinem Arzt durchführen lassen. Die Nahrung der Milben sind Hautschuppen, die Milben mögen ein feucht-warmes Klima. Gerade in der Bettwäsche fühlen sie sich richtig wohl. Um dagegen anzukämpfen kann man auf milbendichte Bezüge zurückgreifen. Wichtig ist auch, dass man die Decken öfters auslüftet und mit einem besonderen Waschmittel pflegt, diese kann man in der Apotheke erwerben.

Lebensmittelallergien und Duftstoffe zu Weihnachten

Gerade zu Weihnachten wird viel gebacken und vor allem gegessen. Lebkuchen, Plätzchen und Nüsse sind alles Lebensmittel die Allergikern auch Probleme bereiten. Typisch für Lebensmittelallergien sind Symptome wie Kribbeln oder jucken im Mundraum, diese Symptome sind noch relativ harmlos, sobald aber der Rachen anschwillt sollte man sofort handeln und einen Arzt aufsuchen. Wer sicher sein möchte das zu Weihnachten keine Allergie das Fest trübt sollte daher selber in der Küche stehen und backen. Fertige Backwaren und Plätzchen sowie abgepackte Lebensmittel dieser Art können trotzdem Spuren von Allergenen enthalten. Des weiteren müssen Hersteller die Gewürze nicht dokumentieren, welche einen Anteil von weniger als 2 % im Gebäck enthalten.

Auch der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt kann dem Allergiker Probleme bereiten. Der Glühwein wird aus Rotwein hergestellt, und in Rotwein ist Histamin enthalten, Histamin erzeugt allergische Symptome. Wenn man nach dem Glüh/Rotwein auf einmal Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und Hautreizungen bekommt, dann kann es daran liegen. Histamin ist auch in Käse, Räucherfisch und Salami enthalten.

Was viele auch nicht wussten, dass die Duftkerzen zu 90 % auch aus Stoffen bestehen, die Allergien hervorrufen können. Gerade die paraffinhaltigen Produkte können Probleme mit dem Atemwegen und der Haut verursachen. Wenn man absolut nicht auf Duftkerzen verzichtet kann, sind Soja- und Bienenwachsprodukte eine gute Alternative.

Die Kälteallergie tritt verstärkt im Winter auf

Die Kälte an sich führt bei circa 30.000 Menschen in Deutschland zu ganz ungewöhnlichen Symptomen wie zum Beispiel starke Hautreizungen etc. Man spricht dann von einer Kälte Allergie. Gerade im Winter leiden viele Allergiker an der Kälteallergie. Wenn Beschwerden länger als 7 Tage anhalten und diese auch immer wieder auftreten dann sollte man zum Arzt gehen, Selbsttherapie ist die schlechteste Option.

Die Symptome kann man auch sehr gut eingrenzen und dem entgegenwirken, dass geht mit einem ausgeglichenen Raumklima, nicht Rauchen, da das Rauchen die Atemwege schon genug reizt. Und wenn diese Dinge keinen Erfolg liefern, kann man immer noch Medikamente dagegen einnehmen, da gibt es heutzutage sehr gute Erfolge zu verzeichnen. Wichtig ist als Allergiker, dass man seine Räume nicht überhitzt, sprich die Raumtemperatur sollte nicht über 22 Grad ansteigen. Die trockene und warme Heizungsluft wirbelt oft Tierhaare, Schimmelsporen und die Milben bzw. ihren Kot vermehrt auf. Die Luftfeuchtigkeit ist auch ausschlaggebend, eventuell macht auch ein Luftbefeuchter sinn. Wenn man gegen Tierhaare allergisch ist sollte man natürlich den Kontakt zu Katzen und Hunden etc. vermeiden.