Cannabisöl bei Allergien

Cannabisöl hilft bei Allergien und anderen Krankheitsbildern

Ist von Marihuana, Cannabis oder Kiffen die Rede, öffnet sich bei den meisten nur eine gedankliche Schublade: Bei Cannabis handelt es sich um Drogen. Dass ein Mensch auf den Konsum von Cannabis mit geschwollenen Augen, Niesen, Ausschlag, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit und Kopfschmerzen reagieren kann, legt hingegen eine Allergie auf Cannabis nahe. Für diese Personen ist der Cannabis-Konsum nicht ohne Nebenwirkungen möglich. Viele Allergiker hingegen profitieren beim Cannabis-Konsum von der Kraft des Krauts, Allergien zu lindern. Und nicht nur sie setzen zunehmend häufiger auf Cannabis.

Kaum ein Kraut ist in seiner Wirkung so umstritten wie die Cannabis-Pflanze bzw. deren Wirkstoffe. Während die einen sie als Droge verteufeln, sehen andere immer weitere Einsatzbereiche. Auch gegen Allergien soll sie helfen.

Cannabis gegen Hautreizungen

Cannabis Hautausschlag
Allergische Hautreizungen können ein Einsatzbereich von Cannabis sein.

Der Versuch an der Bonner Universität ist bereits Jahre her. 2007 fand ein Versuch mit Mäusen statt, die Zeichen einer Nickelallergie im Ohr aufwiesen. 30 Mikrogramm synthetischem THC wurden zur Behandlung der Ekzeme aufgetragen und die Reizung ging deutlich zurück. Fazit: Sogenannte Kontakt-Allergien lassen sich mit Hanfsalbe gut behandeln.

Der Grund sind die Endocannabinoide. Diese cannabisähnlichen Botenstoffe werden in der Regel vom Körper selbst hergestellt und dienen bei Entzündungen im Körper als wichtiges Heilmittel. Wer diese körpereigenen Stoffe unterstützten will, kann dies mit der äußerlichen Anwendung tun.

Cannabis gegen Asthma

Cannabis Asthma
Asthmatiker tragen meist ein Spray wie dieses bei sich. Auch Cannabis-Wirkstoffe können bei Asthma helfen.

Auch wenn es auf den ersten Blick irreal klingt, so gibt es doch Untersuchungen, die zeigen, dass der Konsum von Cannabis die Symptome von Asthma lindern können. Dr. Donald Tashkin publizierte diese Erkenntnis bereits vor etlichen Jahren (1974). Dabei ist zweierlei zu beachten:

  • Sollte der Konsum mittels THC-Aerosol oder Vaporisator erfolgen und nicht etwa gemischt mit Tabak.
  • Ist die Wirkung lediglich eine lindernde, jedoch kann nicht von einer Heilung gesprochen werden. Es erfolgt keine Heilung. Die Beschwerden werden wieder auftreten.

Besser geeignet ist die Behandlung von Asthma mit Cannabis-Öl. Die entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung wirkt sich positiv auf den Bronchialtrakt aus. Zudem ist Cannabisöl um die Wirkstoffe reduziert, die zu Benommenheit führen. Die klassische Variante wäre eine Therapieform, die die Bronchien auf die sogenannten Allergene einschwört und ihnen dabei aufzeigt, dass sie gar nicht mehr allergisch reagieren müssen. Die Elektroakupunktur und die Bioresonanztherapie sind übliche Verfahren, um dies zu erreichen.

Linderung verspricht der Cannabis-Konsum auch bei diesen Krankheitsbildern

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Biomöbel Tipps

Biomöbel, eine Alternative für Allergiker ?

Was ist dran am Hype rund um Biomöbel? Unser Ratgeber worauf Sie jetzt achten sollten!

Biomöbel
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Immer mehr richtet sich der Blick der Verbraucher in diesen Tagen auf das Thema Nachhaltigkeit. Im Fokus steht auf der einen Seite eine Lebensweise, die sich besser mit den Maßstäben der Natur in Einklang bringen lässt. Andererseits ist es schlicht die Qualität der nach dieser Maxime produzierten Produkte, welche die Verbraucher überzeugt. Auf diesem Nährboden konnte sich in den vergangenen Monaten der Trend der Biomöbel entwickeln. Doch was ist dran am aktuellen Hype, der kein Ende zu nehmen scheint?

Die Einstellung der Gesellschaft

Natürlich gliedern sich Biomöbel perfekt in die veränderten Ansprüche der Gesellschaft ein. Auch ihnen ist es gelungen, einen Weg aufzuzeigen, der sich deutlich von der üblichen Massenware distanziert. Für Allergiker bietet dies den Vorteil, dass auf viele billige Werkstoffe bewusst verzichtet wird, die zum Auslöser für allergische Reaktionen werden können. Besonders aufgrund der Tatsache, dass wir in unserem Alltag ständig mit den betreffenden Möbelstücken in Kontakt kommen, ist diese Tatsache von so großer Bedeutung. Weiterhin sind die Hersteller dazu in der Lage, detailliert Auskunft über das eingesetzte Material bei den Biomöbeln zu geben. Ein Beispiel dafür findet sich auf der Seite https://www.wohnwieseteam7.de/biomoebel/.

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Winter – eine allergiefreie Zeit?

Winter Allergie
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Über den Winter freuen sich nicht nur Liebhaber der kalten Jahreszeit und schneebegeisterte Kinder, sondern auch die Allergiker. Ein Blick auf den Allergiekalender klärt auch schnell auf warum. Im Winter gedeiht kaum neue Vegetation und so gibt es auch keine Pollen, die allergische Reaktionen auslösen könnten.

Während November und Januar noch ein sehr geringes Restrisiko besitzen, ist der Dezember im Grunde pollenfrei. Ein Grund zum Feiern also, oder etwa nicht? Freuen dürfen sich im Winter viele Allergiker, einige aber trotzdem nicht. Gemeint sind dabei aber nicht die „Schneeallergie“ oder die „Winterallergie“, sondern echte Allergien. Im Folgenden wollen wir daher die bekanntesten Allergien zur Winterzeit nennen.

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Nackenstützkissen für den gesunden und erholsamen Schlaf

Nackenstützkissen Gesund Schlafen
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Gesünder schlafen dank Nackenstützkissen

Unser Portal Allergiefreie Allergiker macht seinem Namen alle Ehre und bildet eine optimale Adresse für all diejenigen, die mit Allergien zu kämpfen haben oder die sich mit aktuellen, hilfreichen und wissenswerten Informationen zu diesem Thema versorgen möchten. So findet man auf der einen Seite eine umfassende Übersicht über sämtliche bekannten Allergien und kann sich zudem einen Überblick über die entsprechenden Symptome von Allergien verschaffen. Unser Allergiker Blog bietet die große Möglichkeit, sich jederzeit über neueste Errungenschaften, Erlebnisse und Ratschläge zum Thema Allergien zu informieren oder auch eigene Erfahrungen nieder zu schreiben. Dabei muss es nicht immer nur um die eigene Allergie gehen. Häufig sind es auch Fälle in der eigenen Familie, die in einem gesonderten Bereich durchleuchtet werden und wo einen ebenso attraktive Hilfestellungen erwarten wie bei den Präsentationen von allergiefreien Produkten, bei empfehlenswerten Ärzten oder den Möglichkeiten eines Allergietests.

Gerade für Allergiker ist es wichtig, dass sich neben den Symptomen einer Allergie nicht noch andere Probleme einschleichen und sich zum Beispiel negativ auf den Schlaf auswirken. Abgesehen von den verfügbaren Möglichkeiten, eine Allergie zu bekämpfen, ist es immer wichtig für Körper und Seele, eine erholsame Nacht verbringen zu können und ausgeschlafen in den Tag starten zu können. Eine optimale Anwendung für einen solchen entspannten Schlaf ist das Nackenstützkissen.

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Renovieren und Allergien

Allergien beim Renovieren, worauf sollten Allergiker achten ?

Wer bereits in einer fertiggestellten Wohnung oder einem Haus lebt, wird dennoch nach einigen Jahren über eine Renovierung nachdenken. Woran grundsätzlich nichts Falsches ist, verlangt Allergikern jedoch einiges ab. Immerhin spielt die Auswahl der verwendeten Materialien eine entscheidende Rolle, wenn es um das künftige Wohn- und Lebensgefühl geht. Wer nach dem Renovieren in einer möglichst unbelasteten Wohnumgebung leben will, sollte sich daher vorab genau informieren.

Auf die richtigen Materialien kommt es an

Nicht nur beim Bau eines Hauses, sondern auch bei einer Renovierung entstehen lange Einkaufslisten. Neue Bodenbeläge, Wandfarben, Abschlussleisten und vieles mehr müssen dann vor dem Start des Projekts besorgt werden. Allergiker sollten den Einkauf jedoch nicht ohne einen klugen Plan angehen, denn einige der konventionell erhältlichen Materialien enthalten nicht nur Allergene, sondern auch potenziell allergieauslösende Stoffe. Paradebeispiele für solche Stoffe sind: Lösungsmittel, Formaldehyd,  Terpene, Insektizide oder auch Weichmacher. Auch Farben können das Raumklima verschlechtern.

Allergie durch Farben beim Renovieren
(Quelle: Free-Photos (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Bei der Auswahl der künftigen Wandfarbe sollte vor der eigentlichen Farbwahl zunächst die spezielle Farbgattung bestimmt werden. Statt gewöhnlicher Wohnraumfarbe mit zugesetzten Chemikalien sollten für ein gesundes Wohnklima nur schadstoffarme Varianten ins Haus kommen. Vor allem Farben auf Kalk- oder Silikatbasis erweisen sich hier als empfehlenswert. Bei Tapeten sollten nur solche ohne Konservierungsmittel, Klebstoff auf Kunstharzbasis oder Kunststoffe verwendet werden. Wer sich unsicher ist, sollte in jedem Fall einen sorgfältigen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen und im Zweifel nachschlagen.

Auch Kleber, der beim Renovieren verwendet werden muss – beispielsweise für die Fixierung von Teppichen, Leisten oder Stuck – kann unter Umständen eine Belastung für die Raumluft darstellen. Lösungsmittelfreie Alternativen sind hier stets die bessere Option. Gleiches gilt auch für Isolierschaum, Lacke und Wohntextilien. Es lohnt sich, bei jedem der favorisierten Produkte darauf zu achten, ob es von einer offiziellen Stelle zertifiziert wurde. Hilfreiche Hinweise auf schadstoffarme und umweltfreundliche Produkte können beispielsweise der Blaue Engel oder auch das GuT-Siegel für Teppichböden.   Trotz aller Sorgfalt bei der Auswahl allergikerfreundlicher Materialien gilt: Während der Renovierung sollte stets gründlich gelüftet werden. So können flüchtige Stoffe leichter entweichen und die Luft im Innenraum bleibt sauber.

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Haustierallergie

Allergien bei Haustieren?

Katze mit Allergie

Viele Leute glauben nach wie vor, dass nur sie als Menschen allergisch werden können. Nicht wenige von ihnen halten Haustiere, gegen die sie Allergien entwickeln oder schon lange haben. Was aber ist eigentlich, wenn Haustiere selbst Allergien haben? Wie soll man sie ernähren und mit den Allergien umgehen? Was ist der richtige Umgang mit Allergien, und mit welchen Allergien muss man bei welchen Haustieren rechnen ?

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Ratgeber für Schokofans

Schokolade genießen trotz Allergien – der Ratgeber für Schoko-Fans

Eine Allergie gegen Schokolade kommt relativ selten vor, vielmehr ist es eine Allergie gegen die Zusatzstoffe, die bei der Herstellung von Schokolade verwendet werden. Schokolade zählt zu den beliebtesten Süßigkeiten in Deutschland. So ist das Angebot für Schokolade sehr vielfältig. Denn neben Vollmilchschokolade, dunkler Schokolade, weißer Schokolade, gibt es auch viele Sorten, die mit zusätzlichen Zutaten verfeinert werden, um den Geschmack zu verbessern oder außergewöhnlicher zu gestalten. Dafür werden in der Regel Zutaten wie Nüsse, Rosinen oder Mandeln verwendet, die eine gewöhnliche Schokolade zu einem echten Genusserlebnis machen kann. Doch sind es gerade die Zusatzstoffe, die für Allergiker gefährlich sind. Aus diesem Grund haben wir für Sie einen Ratgeber zusammengestellt, wie Sie trotz einer Allergie nicht auf den leckeren Geschmack von Schokolade verzichten müssen.

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Matratzen und Allergien

Worauf du bei Matratzen für Allergiker achten solltest

Schnupfen, Augentränen, Husten, Niesen, Jucken. Jeder Allergiker kennt diese üblen Symptome einer Allergie. Aber woher kommen sie eigentlich? Was genau ist der Auslöser? Und warum sind in so einem Fall allergikerfreundliche Matratzen so wichtig?

Milben und deren Kot

Die Hausstauballergie ist die häufigste Allergieform in Deutschland. Die Ursache dafür ist der Milbenkot. Etwa 66 Prozent der Haushaltsmilben befinden sich im Bett. Mehr als die Hälfte davon leben in der Matratze. Die anderen fühlen sich in Kopfkissen, Bettbezügen und Oberbetten wohl. Wenn sich Milbenkot mit der Luft verbindet, treten die oben genannten unangenehmen Symptome auf. Es gibt jedoch auch Matratzen, die Milben weniger gut durchlassen. Eine geringere Milbenanzahl kann die Beschwerden deutlich lindern.

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Allergien vorbeugen

Verbrauchertipps: Allergien vorbeugen durch bewusstes Einkaufen

Das Allergierisiko wird von zahlreichen Faktoren des Alltags beeinflusst. Neben der frühkindlichen Ernährung spielen unter anderem Textilien und das Wohnumfeld eine zentrale Rolle. Konsequent vorbeugen, lässt sich bereits beim Einkaufen. Wir verraten Tipps, die es erlauben das allergische Risiko einzudämmen und den Körper zu entlasten.

Kontaktallergien: Vorsicht bei Kleidung, Schmuck und Co.

Kommt es bei Hautkontakt zu einer allergischen Reaktion, handelt es sich um eine Kontaktallergie. Nickel zählt zu den bekanntesten Auslösern für Ekzeme und kommt in diversen Produkten vor. Dazu gehören:Uhr Allergie

  • Modeschmuck
  • Uhren
  • Piercings
  • Reißverschlüsse
  • Münzen
  • Knöpfe

Gleichzeitig spielt die Bekleidungsindustrie hinsichtlich Allergieauslösern eine große Rolle. Löst Kleidung Reaktionen wie Schuppen, Rötungen, Pickel oder ähnliche Symptome aus, sprechen Mediziner von der Textildermatitis. Während sich Nickel noch relativ einfach vermeiden lässt, sind allergieauslösende Chemikalien in Textilien oft schwer bis gar nicht nachweisbar. Erschwerend hinzu kommt, dass sich häufig nicht eindeutig klären lässt, welche Substanz die Probleme auslöst. Es gibt heute kaum noch Kleider, die völlig ohne den Einsatz von Chemie hergestellt werden. Egal ob synthetische Fasern oder natürliche Alternativen wie Seide oder Baumwolle: Gemische aus mehreren Farbstoffen und Textilharze sowie sonstige Hilfsmittel zur Optimierung von Fasern werden nicht selten großzügig eingesetzt, um verkaufsfördernde Eigenschaften zu erzielen.  Besonders hoch ist die Gefahr für Chemikalien in Textilien, die als schmutzabweisend, bügelfrei oder formstabil bezeichnet werden. Fasern mit derartigen Eigenschaften kommen nicht ohne chemische Zusatzstoffe aus. Um Allergieauslösern aus dem Weg zu gehen, sollten aber nicht nur Kleider mit attraktiv wirkenden Eigenschaften gemieden werden. Auch dunkel gefärbte Textilien sind riskant. Untersuchungen zufolge sind rund 50 Farbstoffe von rund 800 verwendeten Textilfarben potenzielle Allergene, die Hautreaktionen auslösen.

Allergie TeppichLabels wie „Oeko-Tex Standard 100“ und „Toxproof“ sind in Sachen Qualitätssicherung eine gute Orientierung für Verbraucher. Da aber weder Oeko-Tex noch Toxproof über allergene Inhaltsstoffe informieren, ist das FKT Prüfsiegel der ideale ergänzende Kaufratgeber. Das Siegel „Medizinisch getestet – Schadstoffgeprüft“ wird von der Fördergemeinschaft Körperverträgliche Textilien e.V. (FKT) vergeben und kennzeichnet Kleider, welche „keine die Haut irritierenden oder gesundheitsgefährdenden Schadstoffe“ freisetzt, so der Hinweis auf der offiziellen Internetpräsenz des FKT.

Auch die Wahl der Marken und Hersteller hat großen Einfluss darauf, wie hautverträglich Kleider sind. Viele Unternehmen lassen ihr Sortiment unter schlechtesten Bedingungen produzieren und legen keinen Wert auf Qualität. In vielen ausländischen Produktionshallen werden großzügig Chemikalien eingesetzt, welche nicht nur dem Endverbraucher schaden, sondern auch den verarbeitenden Mitarbeitern. Den Menschen vor Ort und der eigenen Haut zuliebe, sollte jeder Konsument auf eine verantwortungsbewusste Produktion achten. Hinzu kommt die Wahl der Rohstoffe. Natürliche Alternativen wie Leinen, Baumwolle oder Seide begünstigen einen gesunden Tragekomfort mit vorteilhaften Eigenschaften auf die Haut. Im DW-Shop wird unter anderem Leinenkleidung für Damen verkauft, welche aus Naturmaterial und unter fairen Bedingungen gefertigt wird. Der Textilien-Herstellung wird ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen zugrunde gelegt. Der genannte Onlineshop entstand aus einer Initiative der Deutschen Welthungerhilfe, um faire Löhne zu gewährleisten, Traditionen zu erhalten und den Menschen in benachteiligten Ländern gesunde Produktionsbedingungen sowie Gleichberechtigung zu ermöglichen.

Um potenzielle Kontaktallergene zu meiden, sind folgende Kauftipps hilfreich:

  • weite Kleidung bevorzugen
  • zu hellen Farben greifen
  • keine Textilien mit Eigenschaften wie „bügelfrei“ oder „schmutzabweisend“ kaufen
  • Kleider mit Hinweis im Etikett „separat waschen“ meiden
  • natürliche Rohstoffe wie Leinen oder Baumwolle tragen

Bei Leder sind chromatfreie Produkte eine Alternative. Herkömmliche Lederwaren enthalten oft den allergieauslösenden Gerbstoff Kaliumdichromat, der teilweise heftige Folgen haben kann.

Gesund wohnen ohne Giftstoffe

Allergie WohnenIn den eigenen vier Wänden kommen mehr allergieauslösende Stoffe vor, als die Meisten annehmen. Besonders riskant ist beispielsweise der leichtflüchtige Stoff Formaldehyd, der nicht nur Allergien auslösen kann, sondern auch Krebs und Asthma. Wohngifte lauern in Tischen, Stühlen, Polstermöbeln und Co. sowie in Wandfarben, Bodenbelägen und vielen weiteren Elementen. Um die Gefahr zu minimieren, gilt es wohngesunde Möbel und Materialien zu kaufen. Mehrere Zertifikate dienen der Orientierung. Hier einige Beispiele:

  • Der Blaue Engel
  • ECO Institut
  • natureplus
  • EMICODE®
  • Toxproof-Zertifikat (TÜV Rheinland)
  • LGA-schadstoffgeprüft

Grundsätzlich ist es ratsam Wohnräume mit möglichst naturbelassenen Materialien einzurichten. Während Massivholzmöbel schadstoffarme Alternativen zu billigen Plastikmöbeln sein können, welche nicht selten mit Weichmachern belastet sind, fördern natürliche Fußböden aus Kork oder Linoleum ein wohngesundes Raumklima. Ergänzend dazu kann sich die Anschaffung eines Anti-Allergie-Staubsaugers lohnen, um Hausstaub konsequent zu entfernen und damit ein weiteres Gesundheitsrisiko einzudämmen. Stiftung Warentest stellt empfehlenswerte Modelle in einem Produkttest vor. Insgesamt wurden 127 Bodenstaubsauger und Handstaubsauger geprüft. Bei uns findet man auch Infos, welche Staubsauger für Allergiker besonders gut geeignet sind.

Die Verbraucherzentrale hat in einer virtuellen Broschüre für Allergiker weitere Tipps zum Vorbeugen arrangiert. Darunter Hinweise zu den Themen Ernährung, Make-up und Pollen.

Bildquellen-Angabe pexels.com: Stocksnap (Uhr) / Life Of Pix (Textil) / Stocksnap (Home)

Reisekalender für Allergiker

Reisekalender für Allergiker: Wann ist der beste Reisezeitpunkt und wohin sollten Allergiker verreisen?

Urlaub Reisen Allergie

Die Augen beginnen zu jucken, die Nase läuft und eine Niesattacke jagt die nächste. Viele Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, haben ihre Beschwerden so satt, dass sie am liebsten Reißaus nehmen würden. Und das ist tatsächlich möglich – mit einem Urlaub für Allergiker. Doch wann ist der beste Zeitpunkt, um der pollenbelasteten Heimat den Rücken zu kehren? Und wohin sollten Allergiker im Idealfall verreisen, um den Urlaub ohne Allergiebeschwerden zu genießen?

Wann ist der beste Zeitpunkt für Allergiker, um zu verreisen?

Unser Pollenflug-Kalender für Allergiker zeigt, wann die Belastung durch Pollenflug in Deutschland am höchsten ist. Fest steht: Die Pollen fliegen in Deutschland immer früher und oft bis in den Oktober oder November hinein. Die Hauptzeit für den Pollenflug ist in Deutschland jedoch von März bis August. Wer sich eine Auszeit von den Pollen gönnen möchte, sollte in diesem Zeitraum verreisen.

Welche Urlaubsziele eignen sich für Heuschnupfen-Patienten am besten?

Wer der Pollenbelastung seiner Heimat durch einen Urlaub entkommen möchte, sollte darauf achten, ein allergikerfreundliches Reiseziel auszuwählen. Für Patienten, die unter Heuschnupfen leiden, bedeutet das: Suchen Sie sich einen Urlaubsort aus, wo der Pollenflug zu Ihrer Reisezeit noch nicht so stark ist.

Urlaub in großer Höhe ist perfekt für Heuschnupfen-Patienten

Heuschnupfen-Betroffene sind im Allgemeinen gut damit beraten, sich für eine Zielregion in großer Höhe zu entscheiden. Dort können auch empfindliche Allergiker einen nahezu beschwerdefreien Urlaub verbringen. Ein Urlaubsort, der sich in etwa 2000 Metern Höhe oder in den Alpen befindet, ist perfekt. Hier gibt es deutlich weniger Pollen und die Zeit der Belastung verkürzt sich ebenfalls erheblich. Lediglich im Mai ist die Pollenbelastung auch hier groß. Den Rest des Jahres spricht also zum Beispiel nichts gegen einen Urlaub in St. Moritz. Hier ist die Belastung deutlich geringer als in tieferen Regionen Deutschlands – auch im Frühjahr. Kühtei und Vent liegen ebenfalls in einer Höhe von circa 2000 Metern, weshalb ein Urlaub in Tirol ideal ist.

Auch in Deutschland gelingt Allergikern ein beschwerdefreier Urlaub

Nicht immer müssen Sie Ihr Glück in der Ferne suchen, wenn Sie Ihren Allergiebeschwerden für ein paar Wochen entkommen möchten, denn auch in Deutschland – was laut Rewe-Reisen zu den Top 10 der beliebtesten Reiseziele gehört – ist Urlaub ohne Allergiebeschwerden möglich. Dafür sind die Inseln, die zu Nord- und Ostsee gehören, perfekt. Helgoland sagen Allergiker sogar nach, dass hier praktisch nahezu kein Pollenflug herrscht, sodass Sie eine spürbare Verbesserung Ihrer Beschwerden feststellen werden.

Viele Reiseziele in Europa bieten sich für Allergiker an

In vielen beliebten Ferienreisegebieten setzt der Pollenflug früher oder später als in Deutschland ein, weil das Frühjahr schon einige Wochen eher oder erst ein paar Wochen später beginnt. Ein Beispiel dafür ist Österreich als klassisches Urlaubsziel für Allergiker: Hier kommt es im Allgemeinen je nach Klimaverhältnissen und Höhenlage erst ein bis zwei Monate später zu einer Belastung durch Pollenflug. Aber auch in Nordeuropa setzt der Pollenflug deutlich später ein, sodass hier im Frühjahr gute Bedingungen für Allergiker herrschen. Hier gibt es eine gute Übersicht über die Pollenflugzeiten für ganz Europa.

Ideal sind Länder, in denen der Wind vom Meer wegweht. Dann ist die Pollenbelastung besonders gering. Aus diesem Grund berichten viele Allergiker, die an der Atlantikküste rund um Frankreich, Spanien und Portugal Urlaub gemacht haben, dass sie während ihrer Reise kaum Beschwerden hatten. Ähnliches gilt auch für den kompletten Mittelmeerraum. Aber Achtung: Auch wenn Sie in ein Land mit geringerer Pollenbelastung reisen, sollten Sie immer ein Notfallset für Allergiker dabei haben. So vermeiden Sie böse Überraschungen!