Beifuß-Allergie

Beifuß-Allergie: Symptome, Ursachen und Tipps für Allergiker

Bei einer Beifuß-Allergie reagiert man auf die Pollen der Beifuß-Pflanze, hier findest Du Infos zu den Symptomen der Beifuß-Allergie und Tipps für Betroffene.


beifuß allergie artemisia vulgarisBeifuß ist eine heimische Pflanze und kann über Ihre Pollen sehr starke allergische Reaktionen auslösen. Für eine Reaktion auf die Beifuß-Pollen genügt schon eine sehr geringe Menge da Allergiker mit dieser Allergie zumeist sehr stark reagieren. Der Beifuß ist ein Korbblütler und wird auch Gewürzbeifuß, Gänsekraut oder Wilder-Wehrmut genannt. Die Pflanze ist in Ganz Europa verbreitet und gehört zu den häufigsten Auslösern einer Pollenallergie bzw. dem Heuschnupfen. Eine Allergische Reaktion entwickelt sich zumeist erst nach mehrfachen Kontakt mit dem Allergen, es können aber auch Kreuzreaktionen auftreten.

Der Beifuß blüht in den Monaten Juni bis September und verbreitet seine Pollen über den Wind, Allergiker müssen in diesen Monaten mit verstärktem Pollenflug rechnen. Zudem können auch Kreuzallergien zu verschiedenen Gewürzen auftreten wie zb. Anis, Curry, Pfeffer, Dill und Muskat, aber auch bei einigen Gemüsepflanzen wurden Kreuzreaktionen beobachtet, dazu gehören zb. Paprika, Tomaten, Karotten, Kartoffeln und Sellerie.

Beifuß wird als Gewürz zu vielen Fleischgerichten genutzt und von daher auch in der Landwirtschaft angebaut. Aber auch Parfümöl wird aus der getrockneten Pflanze gewonnen, im Altertum wurde der Beifuß (Artemisia-Vulgarisauch als Heilpflanze gegen Frauenkrankheiten und bei Verdauungsproblemen verabreicht.

Beifuß Allergie Symptome

Die Symptome der Beifußallergie ähneln denen einer Erkältung wie bei einer Pollenallergie üblich.Beifuß Pollen Allergie Symptome Augen

  • Laufende Nase, Schnupfen und Niesen
  • Nasen-Jucken sowie anschwellen der Nasenschleimhäute
  • Reizung der Atemwege, Husten bis hin zu allergischem Asthma
  • Juckende und brennende Augen
  • Hautrötungen und Pusteln

Wer die Symptome einer Beifußallergie bei sich feststellt sollte einen Arzt aufsuchen, dieser kann dann gezielt prüfen ob man auf die Beifußpollen allergisch reagiert. Wer also verstärkt von Juni bis September unter den Symptomen leidet sollte sich in jedem Fall auch Beifuß testen lassen. Als Allergietest wird zumeist der Pricktest eingesetzt aber auch ein Provokationstest kann für die Diagnose verwandt werden.

Behandlung bei einer Beifuß-Allergie

In erster Linie sollte man das Allergen vermeiden, es besteht aber auch die Möglichkeit einer Desensibilisierung. Bei einer Desensibilisierung wird dem Körper eine geringe Menge des Allergens über einen langen Zeitraum verabreicht. Der Körper kann sich dann an das Allergen gewöhnen und reagiert nicht mehr. Ob diese Behandlung sinnvoll ist sollte mit einem Allergologen besprochen werden.

Tipps für Beifuß Allergiker

Allergiker reagieren zumeist nur auf die Pollen, vor diesen sollte man sich also Schützen. Es sollte drauf geachtet werden das man in den Monaten des Pollenfluges möglichst wenig in Kontakt mit diesen kommt. Hierbei können zb. Nasenfilter helfen. Um das eindringend er Pollen in die Wohnung zu verhindern, kann man Pollenschutzgitter an Fenstern und Türen installieren. Auch Regelmäßiges reinigen der Böden und Möbel sollte mit Allergiker Staubsaugern vorgenommen werden, diese Filtern die Abluft und die Pollen werden nicht wieder in den Raum geblasen.

Vor dem zu Bett gehen sollte in jedem Fall geduscht werden um die Pollen nicht mit ins Bett zu nehmen, im Schlafzimmer eignet sich auch ein Raumluftfilter um die Pollenkonzentration möglichst niedrig zu halten.