Hundeallergie

Hundeallergie: Symptome mit Bildern, Ursachen und Tipps für Allergiker

Die Hundeallergie und ihre Symptome wird durch das Allergen „Can f 1“ ausgelöst, ein Eiweiß welches über den Speichel ins Fell gelangt, bei uns finden Sie Tipps und Informationen für Hundeallergiker. Die Hundehaarallergie betrifft sehr viele Menschen in Deutschland, wer nach dem Kontakt mit den beliebten Vierbeinern ein Jucken in der Nase verspürt oder sogar Atemprobleme bekommt könnte an einer Allergie gegen Hunde leiden. Die hohe Zahl an Allergikern die auf Hunde allergisch reagieren ist allerdings nicht verwunderlich, in Deutschlands Haushalten leben ca. 8 Millionen Hunde und es werden in den letzten Jahren zunehmend mehr. Aber worauf reagieren Menschen eigentlich allergisch ? Bei uns findet man Informationen zu den Symptomen und den Ursachen der Hunde Allergie.

Der Hund ist eines der ältesten Haustiere und begleitet den Menschen schon seit einigen 1000 Jahren. Hunde wurden früher oft als Arbeitstiere, Wachhunde, Jagdhunde oder auch als Hütehund eingesetzt. Erst in den letzten Jahrhunderten findet man Hunde auch in unseren Haushalten und es wurden spezielle Rassen gezüchtet, die gerne auch als Schoßhündchen bezeichnet werden. Der Kontakt zum Hund wurde mit der Zeit also immer intensiver, zudem wurde die Hygiene der Menschen aber immer besser. Man geht davon aus das unser Immunsystem nicht mehr mit so vielen Stoffen konfrontiert ist und dadurch geschwächt wird.

Was ist eine Hunde Allergie ?

Die Hunde Allergie wird oft auch als Hundehaarallergie bezeichnet was aber im Prinzip falsch ist. Allergiker reagieren auf Proteine also Eiweiß welches sich im Speichel, den Hautschuppen und den Ausscheidungen der Hunde befindet. Das Allergen (Can f 1) gelangt erst in das Fell der Hunde wenn Sie sich putzen und haftet dann am Fell. HundeallergieDa Hunde je nach Rasse viele Haare verlieren, verteilt sich das Allergen in der Wohnung und man wird ständig mit dem Allergen konfrontiert. Allerdings unterscheiden sich die Hunde in Bezug auf den Haarausfall, manche Rassen haaren sehr stark und andere fast garnicht.

Es kann also vorkommen das man auf bestimmte Hunde-Rassen weniger stark reagiert wie auf andere. Das liegt aber nicht am Allergen selber, sondern zumeist an der Menge der Allergene die bei den unterschiedlichen Rassen vorkommen. Allgemein wird angenommen das Rassen mit langen Haaren weniger allergen sind wie Rassen mit kurzem Fell. Zudem behalten Rassen mit Haaren ihr Fell und wechseln dieses nicht zu Frühjahr oder Herbst.

Die Umgebung wird also weniger mit den Allergenen kontaminiert und je nach Rasse kommt es dann häufiger oder eben seltener zu allergischen Reaktionen. Es kommt also vor das Menschen trotz einer Hunde Allergie auf bestimmte Rassen wie zb. dem Pudel nur selten oder gar nicht reagieren. Die Konzentration der Allergene ist dann sehr gering und es kommt seltener zu allergischen Reaktionen. Es gibt einige Rassen die sogar speziell für Allergiker gezüchtet werden.

Warum reagieren manchen Menschen allergisch auf Hunde ?

Bei einer Allergie gegen Hunde wird das Allergen der Hunde welches eigentlich ungefährlich ist, als Angreifer erkannt. Das Immunsystem versucht sich gegen den Angreifer zu wehren und bildet dann Abwehrstoffe. Die sogenannten Antikörper sind für die Bildung und Ausschüttung von Histamin verantwortlich, einem Hormon welche der Körper bei Krankheiten ausschütten kann. Das Histamin löst dann die allergischen Reaktionen aus welche sich zumeist erst durch Niesen, Schnupfen oder Jucken bemerkbar machen. Die Hunde Allergie entwickelt sich zumeist erst nach einiger Zeit wenn das Immunsystem für das Allergen sensibilisiert wurde. Es kann also vorkommen das Hundehalter erst nach Jahren die ersten allergischen Reaktionen auf den Hund bekommen. Menschen die bereits an der Hundeallergie leiden reagieren oft schon wenige Minuten nach dem Kontakt mit einem Hund oder dem betreten einer Wohnung in der Hunde gehalten werden.

Symptome und Bilder zur Hundeallergie

Das Allergen der Hunde wird zumeist über die Atemwege aufgenommen, hier zeigen sich dann zumeist auch die ersten Symptome. Aber auch der Hautkontakt kann zu allergischen Reaktionen führen. Speziell bei Tierhaarallergien fallen die Symptome oft sehr stark aus und es kann zu heftigen Reaktionen kommen.

  • Augenreizungen, tränen der Augen, Juckreiz an den Augen
  • Schwellungen der Augen oder der Augenlider
  • Niesen und Jucken der Nase sowie Anschwellen der Schleimhäute
  • Allergische Rhinitis und allergische Konjunktivitis
  • Juckreiz der Haut, Hautjucken
  • Ekzeme, Hautausschlag, Hautreizungen, Hautrötungen
  • Urtikaria, Nesselfieber, Quaddeln
  • Erkrankungen der Atemwege bis hin zum allergischen Asthma
  • In schweren Fällen sogar anaphylaktische Reaktionen, allergischer Schock

Die Bilder zu den Symptomen einer Allergie gegen Hunde entsprechen einer Kontaktallergie:

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Mit einer Hundeallergie ist also nicht zu spaßen, man sollte bei den ersten Anzeichen einen Arzt aufsuchen. Hat man schon einen Verdacht das der Hund die Ursache sein könnte kann der Arzt gezielt auf das Hundeallergen testen. Zumeist wir hierbei der Pricktest verwendet, hierbei wird die Haut leicht eingeritzt und das Allergen aufgebracht. Erste Reaktionen zeigen sich dann schon nach kurzer Zeit.

Behandlung bei einer Allergie gegen Hunde

Treten akute Probleme auf sollte man einen Arzt aufsuchen, zumeist werden dann Antiallergika verschrieben. Antiallergika unterdrücken die allergischen Symptome, es gibt diese als Tabletten, Nasenspray oder Augentropfen. Bei Hautproblemen helfen kortisonhaltige Salben welche die Symptome unterdrücken. Die meisten Medikamente erhält man sogar rezeptfrei in der Apotheke. Allergiker die besonders stark auf das Hundeallergen reagieren sollten sich vom Arzt ein Notfallset zusammenstellen lasse und dieses ständig bei sich führen.

Ist eine Desensibilisierung bei einer Allergie gegen Hunde möglich ?

Es ist auch möglich eine Immuntherapie gegen das Hunde-Allergen durchzuführen. Die erfolge einer Desensibilisierung sind allerdings unterschiedlich, man sollte seinen Arzt befragen ob diese bei einem persönlich Erfolg verspricht. Bei der Desensibilisierung gegen Hunde muss der Allergiker über einen langen Zeitraum geringe Mengen des Allergens zu sich nehmen. Das Immunsystem soll sich daran gewöhnen und oft werden die Beschwerden dann nach einiger Zeit geringer oder bleiben sogar ganz aus.

Tipps für Hundeallergiker

Wurde tatsächlich eine Allergie gegen Hunde festgestellt, sollte man sich eigentlich von seinem Hund trennen, das fällt vielen Menschen natürlich sehr schwer. Allerdings ist eben der Kontakt zum Hund zu vermeiden, der beste Weg um nicht ständig mit den Problemen zu kämpfen. Wer bereits von anderen Familienmitgliedern weiß das Allergien vorliegen, sollte auf die Anschaffung eines Hundes verzichten. Es ist nicht unwahrscheinlich das auch diese Allergie vererbt werden kann.

Wer dennoch nicht auf den Vierbeiner verzichten möchte sollte einige Punkte beachten. Der Hund sollte regelmäßig gewaschen werden, am besten 2 mal die Woche. Das verringert den Anteil der Allergene im Fell ganz erheblich. Allerdings muss man wissen das die Hundeallergene sehr klein sind und sich daher schon bei der kleinsten Luftbewegung in den Räumen verteilen. Zudem haften diese auch an der Kleidung an und man verteilt sie in der ganzen Wohnung.

Nicht nur der Hund muss also regelmäßig gewaschen werden, sondern auch die Wohnung und im speziellen das Schlafzimmer gilt es Allergenfrei zu halten. Hierbei helfen einem zb. Luftreiniger mit einem Hepafilter welche die Allergene ausfiltern können. Aber auch spezielle Staubsauger für Allergiker können die Belastung verringern.

Wer nur eine leichte Allergie hat kann evt. trotzdem einen Hund halten, mehr Infos dazu findet man bei uns auf: Hunde für Allergiker

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