Allergieauslösende Stoffe in Hautcremes und Pflegeprodukten

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Allergieauslösende Stoffe in Pflegeprodukten für das Gesicht

In der Kosmetikindustrie werden heutzutage mehr als 2.500 Inhaltsstoffe eingesetzt. Bei vielen dieser Stoffe handelt es sich um Allergene, also Inhaltsstoffe, die Allergien auslösen können. Neben synthetischen Allergenen gibt es auch einige natürliche Stoffe, die zu allergischen Reaktionen führen können. Von Gesichtspflege über Duschgel bis hin zu Zahncreme – zahlreiche industriell hergestellte Kosmetikprodukte können unangenehme Symptome einer Unverträglichkeit hervorrufen.

Allergieauslösende Inhaltsstoffe in Kosmetika

Als Allergene bezeichnet man Substanzen, die vom Immunsystem als körperfremd identifiziert und zum Schutz vor einer Erkrankung bekämpft werden. Insbesondere zahlreiche Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Emulgatoren gelten als potenzielle Allergene. Die meisten dieser Substanzen haben keinerlei medizinischen oder kosmetischen Nutzen, sondern dienen beispielsweise dazu, die Konsistenz oder Haltbarkeit einer Creme zu verbessern. Dazu gehört beispielswiese Lanolin, also Wollwachs, das in vielen Hautpflegeprodukten zum Einsatz kommt. Auch Paraffine kommen in zahlreichen industriell hergestellten Kosmetikprodukten zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Destillat aus Erdöl, das insbesondere Hautcremes eine ölige Konsistenz verleiht. Paraffin legt sich wie ein Film auf die Haut, wodurch die Feuchtigkeit darin eingeschlossen wird. Dadurch kann die Haut jedoch nicht mehr richtig atmen. Da die natürliche Feuchtigkeitsproduktion eingestellt wird, trocknet die Haut nach und nach aus. Der natürliche Regenerationsprozess und der Säureschutzmantel der Haut werden auf diese Weise geschädigt. Zudem kann es durch die Verwendung von Kosmetika mit Paraffinen vermehrt zu Hautunreinheiten und anderen Reaktionen kommen, da überschüssiger Talg nicht mehr optimal abfließen kann.

Diese Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten gehören zu den potentiellen Allergenen:

  • Duftstoffe (Parfum, Aroma)
  • Synthetische Farbstoffe
  • Parabene (Ethylparaben, Methylparaben)
  • Wollwachs (Lanolin) und Wollwachsalkohole
  • PEGs
  • Sulfate
  • Silikone
  • Paraffinum / Paraffinwachs / Paraffinöl
  • Propylenglykol
  • Phtalate
  • Formaldehyd
  • Chloroxylenol
  • Thimerosal
  • EDTA
  • Cera Microcristallina
  • DMDM Hydantoin
  • Iodopropyl Carbamate

Kontaktallergie

Die oben genannten Inhaltsstoffe von Kosmetika können eine sogenannte Kontaktallergie auslösen. Menschen, die unter empfindlicher Haut, Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder anderen Allergien leiden, sind besonders häufig betroffen. Eine Kontaktallergie äußert sich in der Regel durch folgende Symptome:

  • Ausschläge
  • Rötungen
  • Juckreiz
  • Brennen
  • Schuppenbildung
  • Schwellungen
  • Unreine Haut
  • chronische Entzündungen

Die allergische Reaktion erfolgt meist an der Körperstelle, an der das Allergen aufgetragen wurde. Die Reaktion kann jedoch mehrere Stunden oder sogar Tage nach der Verwendung auftreten. In einigen Fällen ist es sogar möglich, dass die Verwendung eines Kosmetikprodukts erst nach längerer Zeit merkliche Symptome auslöst. Insbesondere dann, wenn verschiedene Kosmetikprodukte verwendet werden, lässt sich also nicht immer sofort feststellen, welches Produkt für die Beschwerden verantwortlich ist. In diesem Fall ist es empfehlenswert, verdächtige Produkte wegzulassen und einige Tage abzuwarten, ob eine Besserung eintritt. Nach dem Kauf neuer Kosmetika empfiehlt es sich, das Produkt zunächst auf eine ausgesuchte Körperstelle zu geben und einige Tage abzuwarten, ob eine allergische Reaktion eintritt.

Pflege-Alternativen für empfindliche Haut

Wer eine empfindliche Haut hat oder verstärkt zu Allergien neigt, sollte beim Kauf von Kosmetikprodukten besonders vorsichtig sein. Auch Naturkosmetik oder Produkte mit der Bezeichnung „sensitiv“ oder „für empfindliche Haut“ können in einigen Fällen allergische Reaktionen auslösen. Bei diesen Bezeichnungen handelt es sich nicht um rechtlich geschützte Begriffe. Zudem gibt es auch natürliche Inhaltsstoffe, die Allergien auslösen können. Um Symptome einer Kontaktallergie zu vermeiden, sollten Sie zu besonders hochwertigen und reinen Kosmetika greifen. In Produkten wie Gesichtscremes sollten keinerlei Stoffe enthalten sein, die der Haut und der Gesundheit schaden könnten. Unnötige Zusatzstoffe wie Stabilisatoren und Konservierungsstoffe, die bei der industriellen Herstellung von Kosmetika zum Einsatz kommen, sollten nach Möglichkeit gänzlich vermieden werden. Die lessmore ® Gesichtspflege ist frei von jeglichen schädlichen Zusatzstoffen und enthält ausschließlich reine, hochwertige und wirksame Inhaltsstoffe. Die Cremes eignen sich optimal zur Pflege von besonders empfindlicher Haut. Dank ihrer guten Verträglichkeit können sie selbst im Falle von Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte eingesetzt we

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