Kiwi-Allergie

Kiwi-Allergie Symptome und Ursachen

Die Kiwi-Allergie gehört zu den Nahrungsmittelallergien, Menschen die nach dem Genuss von Kiwis, ein Jucken im Gaumen oder Hals bemerken, haben oft eine Intoleranz oder sogar eine Allergie gegen die Beerenfrüchte. Die Kiwi oder auch „Chinesische Stachelbeere“ stammt ursprünglich aus China und wurde Anfang des 20 Jahrhunderts nach Neuseeland eingeführt und wird seit den 1950iger Jahren Weltweit exportiert.


kiwi-allergieDie Kiwiallergie ist gar nicht so selten, gerade in den letzten Jahren tritt diese immer Häufiger auf, da allgemein immer mehr Menschen eine Allergie entwickeln. Zur Kiwi gibt es allerdings auch einige Kreuzallergien, besonders Pollenallergiker entwickeln oft eine Kreuzallergie zu Früchten wie Äpfeln, Erdbeeren, Bananen oder eben Kiwis. Eine Lebensmittelallergie entwickelt sich nicht sofort nach dem ersten Verzehr der Kiwi sondern wird oft erst nach einiger Zeit bemerkt wenn unser Immunsystem gegen das Allergen sensibilisiert wurde. Sobald die Allergie besteht macht diese sich direkt nach dem Verzehr bemerkbar und verursacht eine Anzahl von spezifischen Symptomen. Auch Birkenpollen-Allergiker bilden oft eine Kreuzallergie zur Kiwi aus.

Die Kiwi-Allergie kann Erwachsene und Kinder betreffen, allerdings wird die Allergie zumeist unterschiedlich entwickelt. Während Erwachsene zumeist schon eine Allergie gegen andere Allergene entwickelt haben, wird bei Kindern die Allergie oft durch ein spezielles Allergen dem ( act d1 ) entwickelt welches in der Kiwi vorkommt. Man kann aber auch über das Latex-Frucht-Syndrom auf Kiwis reagieren. Das Latexfruchtsyndrom wird oft durch eine Allergie gegen Früchte wie Banane, Avacado oder eben der Kiwi ausgelöst. Es gibt also eine ganze Menge an Ursachen für eine Allergie gegen Kiwi, man sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und einen Allergietest vornehmen.

Symptome der Kiwi-Allergie

  • Jucken in Hals und Rachen, Pickel und Pusteln auf der Zunge
  • Entzündugen der Mund- und Zungenschleimhaut
  • Hautausschläge und Rötungen, zumeist im Gesicht
  • In Schlimmen fällen sogar allergische Schocks

Behandlung der Kiwiallergie

Wer bei sich die oben genannten Symptome feststellt sollt einen Arzt aufsuchen und einen Allergietest durchführen lassen. Zumeist wird bei einer Kiwi-Allergie der Pricktest eingesetzt, es kann aber auch ein IgE test durchgeführt werden. Bei einer Lebenmittelallergie gegen Kiwi kann auch ein Provokationstest durchgeführt werden. Je nach Diagnose kann eine Desensibilisierung einem Kiwiallergiker auch langfristig helfen, dabei wird der Patient mit zunehmender Dosis den Kiwi Allergenen ausgesetzt welche zuvor bei einem Allergietest festgestellt wurden. Die Desensibilisierung soll mit der Zeit die Auswirkungen der Allergie verringern da sich der Körper an das Allergen gewöhnen kann. Welche Maßnahmen man ergreifen sollte muss vorher mit einem Allergologen besprochen werden. Die Reaktion auf Kiwi lässt sich natürlich vermeiden indem man keine Kiwi mehr isst, aber oft erfolgen die Reaktionen auch auf andere Früchte die eine Kreuzallergie zur Kiwi bilden.

Tipps für Kiwi-Allergiker

  • Am besten vermeidet man Früchte wie Bananen, Kiwis, Erdbeeren. Auch Lebensmittel wie Jogurt oder andere Nachspeisen die Früchte enthalten sollten vermieden werden.
  • Pflanzen wie zb die Birkenfeige bzw. Ficus Benjamini sollten vermieden werden, man kann auf Latex reagieren.
  • Pollenallergiker mit einer Kreuzallergie, sollten Pollenschutzgitter oder Luftreiniger verwenden.
  • Menschen mit einer Kreuzallergie zur Kiwi sollten darauf achten ob Sie nicht evt. auf andere Nahrungsmittel reagieren und diese vermeiden.